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Verlagskontakt und Projektmanagement


Gratulation, wenn Sie es bereits bis zu jenem Punkt geschafft haben, dass das Manuskript inhaltlich fertig und der Text auch formal einwandfrei ist. Doch nun tritt Ihr Buchprojekt in die entscheidende Phase.


Der idealerweise bereits zu einem früheren Zeitpunkt kontaktierte und am Entstehungsprozess beteiligte und interessierte Verlag oder Literaturagent benötigt nun eine Textprobe, um eine endgültige Entscheidung treffen zu können, ob Ihr Buch in das Programm aufgenommen bzw. vom Agenten einem Verlag überhaupt angeboten wird. Auch Personalabteilungen bekommen in der Regel permanent Unmengen an Bewerbungen. Doch im Vergleich zur Manuskriptflut, die auf Verlage einprasselt, ist der Bewerbungsstrom ein milder Rinnsal. Ein Lektor muss anhand möglichst eindeutiger Kriterien möglichst rasch eine Entscheidung treffen können, ob es eine Anfrage wirklich bis auf seinen Schreibtisch schafft oder der Autor bereits vorher eine Absage erhält. Macht man ihm durch Unkenntnis fester Vorgaben und Gepflogenheiten schon vorab das Leben schwer, sinken die Chancen dramatisch. Im Zweifelsfall wird er oder sie kein Risiko mit der Vorstellung eines Wackelkandidaten in der Lektoratskonferenz eingehen, da fast alle Verlage heute auch profitorientierte Konzerne sind, die auf Rendite, Marktanteile und Budgets achten müssen. Kleinere Verlage verfügen in der Regel über noch knappere Ressourcen, so dass dort erst recht die richtige, effiziente und professionelle Anfrage wichtig ist.


An diesem Punkt scheitern die berühmten 97% aller Anfragen. Autoren ohne Vorkenntnisse, die ein fertiges Manuskript „auf gut Glück“ irgendwo einreichen, benötigen tatsächlich außerordentliches Glück, um überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden. Trotz bester Absichten und viel Mühe des Autors ist gut gemeint leider zumeist genau das Gegenteil von gut gemacht. In diesen Fällen kommen dann als Notlösung nur noch solche Verlage in Betracht, die als Geschäftsmodell die Zahlung eines sogenannten „Druckkostenzuschusses“ von ihren Autoren fordern, so dass die Publikation eines Manuskripts trotz sehr geringer Marktchancen noch erfolgen kann.


Solche Erfahrungen können Sie sich als Autor mit Ihrem Buch ersparen, sofern nicht ein solcher Verlag von Anfang an Ihr Ziel war. Als jahrelanger Verlagsmitarbeiter in eben einer solchen Entscheidungsfunktion kann ich Ihnen anbieten, diesen heiklen Prozess kompetent zu begleiten, da ich durch eigene praktische Erfahrungen auf der „anderen Seite des Schreibtischs“ weiß, wie Verlage und Verlagsmitarbeiter „ticken“.


Erhält Ihr Manuskript eine endgültige Zusage, kann ich gerne auch Ihr weiteres Projektmanagement unterstützen. Die Koordinationsprozesse zwischen allen Beteiligten – Lektorat, Druckerei, Marketingabteilung etc. – können oftmals nerven- und zeitaufreibend sein. Es braucht einiges an Durchhaltevermögen bis dann endlich Ihr Buch auf Ihrem Schreibtisch liegt.


Erhält Ihr Manuskript trotz aller Sorgfalt in der Vorbereitung und Umsetzung letztendlich dennoch keine Zusage, so helfe ich Ihnen gerne bei der Findung von Alternativen und der Entwicklung Ihres „Plan B“.