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Die typischen Stolpersteine für Ihr Buch


Sie haben eine Idee zu einem Buch, Sie haben das Wissen für dessen Inhalt oder die Kreativität für dessen Stoff. Mehr brauchen Sie eigentlich nicht. Doch wie geht man die Sache an? Wie baut man ein Buch optimal auf und wie transformiert man sein Wissen in eine gut verständliche Sprache? Was braucht ein Buch, um erfolgreich zu sein? Was tun, wenn der rote Faden ein paar Knoten enthält oder zwischendurch auch einmal farblos wird? Wer beult Ihre kreative Grammatik und Tipppteufffell wieder aus? Und welcher Verlag ...?

Schließlich will jeder, dass die ganze Arbeit am Ende nicht umsonst war und das Buch auch gedruckt wird. Oder liest man heute eher online?


Beim ersten Buch wurde ich arm. Beim zweiten drehte ich fast durch, weil ich versuchte, nun alles richtig zu machen. Beim dritten werde ich wohl alt und grau sein - und beim vierten dann endlich klug werden.“ So oder so ähnlich hat es einmal ein Autor formuliert, der eigentlich (fast) alles hatte, was man zu einem Buchvorhaben benötigt. Nennen wir ihn einmal Herr Müller-Maier-Schulze. Er hatte das erste Buch nach besten Wissen und Gewissen ausgearbeitet und sein Workflow war ein lang anhaltendes reines Feuerwerk. Allerdings passte dieses Werk in kein Verlagsprogramm dieser Welt oder technisch zwischen zwei Buchdeckel, die den Umfang hätten halten können. Auch waren die Lese- und somit Lebenszeit eines Lektors ebenso begrenzt wie die der Leser selbst. Die Absagen per Post dauerten etwas länger als die Emails, die ihn darauf hinwiesen, dass der jeweilige Verlag prinzipiell keine elektronischen Anfragen entgegen nimmt.


Um es abzukürzen: Herr Müller-Maier-Schulze hatte schließlich nur noch die „Wahl“ bei einem der zahllosen Print-On-Demand-Verlage gegen Zahlung eines sogenannten „Druckkostenzuschusses“ in Höhe der Kosten für einen Kleinwagen, elegant Publikationsbeihilfe genannt, zu veröffentlichen. Er hätte als „Startauflage“ einen Stapel Bücher für den eigenen Keller bekommen, da der Verlag nur ein „schlankes“ Marketing betreibt. Er hat dann aber doch lieber gleich bei einer Druckerei mit ISBN-Lizenz drucken lassen – für den Preis eines halben Kleinwagens – und das verbleibende Geld in Werbung gesteckt, die allerdings leider verpuffte.


Was hätte ein guter Coach für ihn tun können? Sein Wissen und seine Exkurse hätten richtig aufgeteilt für drei gute Sachbücher und die Anekdoten für zwei Romane gereicht. Doch noch besser wäre jene Idee gewesen, die er selbst schlichtweg übersehen und nicht beachtet hatte, da er keine Kenntnis vom Potential eines genialen Nebensatzes hatte, den man - richtig entwickelt – zu seinem vielleicht besten Buch hätte ausbauen können.